Joseph Kennedy
Inhaber der Kennedy-Schule in 78532 Tuttlingen seit 1991
Lehrer, ehemaliger, Pädagogischer Leiter des BFZ Möhringen, Trainer für Therapeuten, Lehrer, Psychologen und Kinderärzte.
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Konzentrationsschwächen mit und ohne Hyperaktivität
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Die biologischen Voraussetzungen 
für ein gelungenes Lernen

Untersuchungen, die bei Ihrem Kind zu empfehlen sind


Blutdruck
Jodmangel
Eisenmangel
Zinkmangel
Das Sehen
Das Hören

Der Blutdruck

Der hypotone oder der niedrige Blutdruck wird durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt. Hierzu Dr. med. Fritz Held:

Der hypotone Blutdruck im Kindesalter kommt bei familiärer Disposition oder als Begleitsymptom eines körperlichen Wachstumsschubes vor und wird ebenfalls viel zu wenig beachtet, weil seine Symptomatik von vornherein mit einer Neurose oder auch nur mit Faulheit verwechselt wird. Denn ein hypotoner Blutdruck vermag ein ganzes Arsenal neurotischer Symptome vorzutäuschen:

 

  • Müdigkeit, Lustlosigkeit

  • Missstimmung in gereizt-aggressiver oder in depressiver Richtung

  • Kopfschmerzen

  • Bauchschmerzen

  • Einschlafstörungen

  • Konzentrationsschwäche

  • Leistungsabfall

 

Der hypotone Blutdruck verursacht vor allem die typische motorische Unruhe beim Sitzen, bei der es sich um instinktive Zweckbewegungen handelt. Durch die damit verbundene muskuläre Pumpwirkung wird das in der unteren Körperhälfte versackte Blut wieder hochgepumpt und damit eine Mangeldurchblutung des Gehirns verhütet.

Dies ist der Grund, warum sich hypotone Kinder bei Bewegungsspielen wohlfühlen, bei längerem Sitzen in der Schule oder bei den Hausaufgaben aber die obigen Symptome zeigen, was ihnen dann fälschlicherweise als Faulheit ausgelegt wird, aber durch Sitzen als solches verursacht wird.


Der Jodmangel
Bei einem Mangel an Jod wird zu wenig Schilddrüsenhormon hergestellt. Die Schilddrüse vergrößert sich, um das Jod, welches nicht ausreichend vorhanden ist, so gut wie möglich zu verteilen. Ein Jodmangel wird durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt.
Äußere Erkennungszeichen sind:
  • Unwohlsein

  • Ein Gefühl der Müdigkeit

  • Mangelnde Konzentration

  • Lustlosigkeit bis hin zur Verlangsamung

  • Kältegefühl

  • schuppige Haut

  • struppige Haare

  • Durchblutungsstörungen

 

Das Kind, welches unter Jodmangel leidet, verhält sich eher passiv mit depressiven Zügen. Es fühlt sich buchstäblich nicht wohl in seiner Haut. Dieser Zustand kann durch die Verabreichung von Jodtabletten in der Regel gut behoben werden.



Der Eisenmangel
Eisen spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Blut und der Übertragung des Sauerstoffes. Typisch bei Eisenmangel ist Müdigkeit und eine blasse Gesichtsfarbe.
Äußere Erkennungszeichen:
  • Konzentrationsschwäche

  • Müdigkeit

  • Schlappes, lustloses Verhalten

  • Brüchigkeit von Nägeln und Haaren

  • Haarausfall

  • Trockene oder blasse Haut

  • Risse am Mundwinkel

  • Schwächegefühl und Schnaufen bei Belastungen

 

Ihr Kind kann unter einem Eisenmangel leiden, ohne die obengenannten Symptome zu zeigen. Bei einem beginnenden Eisenmangel treffen diese Erkennungskriterien nicht zu, der Eisenmangel ist noch unterschwellig.
Auch in diesem Fall gibt eine ärztliche Untersuchung Sicherheit und Klarheit.


Der Zinkmangel

Zink – das unerlässliche Spurenelement

Zink ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement im menschlichen Organismus. Es ist an über 200 Stoffwechselvorgängen beteiligt und wichtig für eine starke Immunabwehr.

Zinkmangelerscheinungen äußern sich unter anderem im vermehrten Aufkommen allergischer Reaktionen, chronischen Erschöpfungszuständen, Antriebslosigkeit, sexuelles Desinteresse, brüchige Nägel mit weißen Flecken, Haarausfall und Depression. Auch Nachtblindheit und Augentrockenheit können auftreten.

Zink reguliert das Zellwachstum, die Zelldifferenzierung und den Aufbau der Zellmembranen. Es ist somit an allen Immunfunktionen beteiligt und zuständig für die Stärkung des Immunsystems.

Wissenschaftlichen Untersuchungen zur Folge leiden bis zu 50% der Weltbevölkerung an Zinkmangel.

Besonders wichtig ist der Zinkausgleich für Jugendliche im Wachstum, Schwangere und Frauen, die die Pille nehmen, sowie Sportler, die viel Zink durchs Schwitzen verlieren, und Diabetiker. Ältere Menschen leiden oft unter Zinkmangel auf Grund ihrer reduzierten Aufnahmefähigkeit von Spurenelementen und Vitaminen im Allgemeinen.

Europäische Böden sind wegen intensiver Bewirtschaftung relativ erschöpft und deshalb arm an Spurenelementen. Beim Kochen und Braten von Lebensmitteln gehen zusätzlich viele Nährstoffe verloren.

Als Tagesbedarf empfehlen medizinische Institute12 –15mg Zink. Für eine ausreichende Zinkzufuhr müsste der Mensch also beispielsweise 500g Käse, 300g Rinderleber oder 5 Kilo Gemüse täglich zu sich nehmen.

Deshalb raten Ärzte zu ergänzenden Präparaten zur Nahrungsaufnahme, um einem Zinkmangel vorzubeugen. Eine Studie der Wayne State University in Detroit hat ergeben, dass durch einen ausgeglichenen Zinkgehalt im Körper,Krankheiten auf Dauer stark vermindert und Regenerationszeiten von Erkältungen entscheidend reduziert werden können.

Demnach wurden zwei Testgruppen, 24 Stunden nach dem Einsetzen typischer Erkältungs-Symptome, einerseits mit Zinkmedikamenten und andererseits mit Scheinpräparaten behandelt. Die Patienten die Zink einnahmen, wurden den Infekt anstatt von durchschnittlich 8,1 Tagen in 4,5 Tagen los. Husten konnte sogar von 6,3 auf 3,1Tage verkürzt werden.

Auch mentale Ausgeglichenheit und gesunder Schlaf werden durch Zink nachweislich gefördert.

Zink wird im Körper optimal in der Verbindung mit Hidistin verwertet, einer körpereigenen Aminosäure. Diese Verbindung hat mit dem Histidin eine entzündungshemmende Wirkung als Nebeneffekt, und ist für den Körper biologisch drei mal besser verträglich als pures Zinksalz. Zink-Hidistin-Präparate gibt es rezeptfrei bei Ärzten und Apotheken.

Quellen

1.  Ärztliche Praxis, Nr. 30 /1974 Dr. med. Fritz Held,  Legasthenie und Rechenschwäche

2.  Legasthenie-Fibel für Eltern, Lehrer und Ärzte, 1973, Dr. med. F. Held, Facharzt für Kinder-und Jugendpsychiatrie

3.  Hirnphysiologische Aspekte der Lese-Schreib-Funktion, Dr. med. Fritz Held, der Kinderarzt Heft 5/1978.

4.  Wissenschaft und Forschung 6  (12), 2002

5.  Journal für Orthomolekulare Medizin 10 (4), 2002

6.  Heipraxismedizin Ausgabe 6, 2002

7.  IWZ (Beilage zur Schwäbischen Zeitung) Nr.43, 2002

8.  www.wayne.edu (Juli 2003)


Das Sehen

Lese -Rechtschreibschwäche und/oder Sehstörungen?

Entgegen der bisher verbreiteten Annahme, dass Sehstörungen Ursache von Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) sind, glauben Wissenschaftler jetzt, dass optische Lesestörungen typische Legastheniesymptome vortäuschen können. Diese sind dann meist einfach durch das Tragen einer Brille behebbar.

Untersuchungen an 24.000 Kindern haben ergeben, dass jedes dritte Kind eine Brille braucht. Um sicher zu gehen, wird deshalb empfohlen, Kinder einem Augentest beim Optiker oder Augenarzt zu unterziehen, damit bei einer eventuellen Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) eine Sehstörung ausgeschlossen werden kann.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass LRS und Sehschwäche durchaus Hand in Hand gehen können. LRS bedeutet, dass das Lese- und Schreibzentrum im Gehirn nicht ausgereift ist. Wenn das Kind die Buchstaben eines Textes nicht richtig sehen kann, werden diese im Gehirn auch nicht optimal gespeichert.

Deshalb benötigen Kinder zum Lernen gute Arbeitsbedingungen, dass heißt gute Beleuchtung und Ausstattung eines Arbeitsplatzes. Sie brauchen große, gut lesbare Arbeitsmaterialien. Das sind Voraussetzungen, die in den Schulen nicht immer gegeben sind. Auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle, denn bei einer Lese-Rechtschreibschwäche brauchen Kinder einfach mehr Zeit, um Aufgaben ohne Druck zu bewältigen.

Je nach Ausprägung der LRS und Umfang des Lesestoffes sollte der Zeitzuschlag 20% bis zu 50% betragen.

Zusätzlich zu einer gewöhnlichen Sehschwäche ist nun auch eine spezielle Sehstörung entdeckt worden. Bei dieser geht man davon aus, dass die Einstellung der Augenlinsen nicht stimmt. Dieses Phänomen nennt man eine Akkomodationsstörung.

Nach neuesten Erkenntnissen leiden 80% der Bevölkerung unter latentem Schielen mit horizontaler oder vertikaler Abweichung. Viele können mit diesem Sehfehler problemfrei leben, die Anderen können durch das Tragen einer Brille diese Störung beheben.

Nichts desto trotz leiden viele Kinder, aber auch Erwachsene, unter chronischen Rücken, Kopf- und Nackenschmerzen, die auf diese spezielle Sehschwäche zurückzuführen sind. Durch eine Winkelfehlsichtigkeit werden die Augenmuskeln, die ständig versuchen den Sehfehler auszugleichen, überstrapaziert – das Ergebnis sind oben genannte Leiden.

Die Internationale Vereinigung für Binokulare Vollkorrektion (www.IVBV.org) argumentiert, dass diese Winkelfehlsichtigkeit durch den Einsatz von Prismenbrillen behoben werden kann.

Durch den Einsatz von Prismen wird die Winkelstellung der Augen künstlich verändert. Das Sehen wird angenehmer, die Beschwerden verschwinden, der Sehfehler scheint behoben. Kinder fühlen sich sicherer und stoßen sich beispielsweise nicht mehr an Gegenständen an.

Problematisch ist, dass in keinem der wissenschaftlichen Tests bisher bewiesen werden konnte, dass eine vermutete Winkelfehlsichtigkeit durch eine Prismenbrille ausgeglichen werden kann.

Außerdem müssen Prismen unter Umständen häufig verstärkt werden, weil die Winkelstellung der Augen korrigiert werden müssen. Das liegt daran, dass die Augenmuskeln nach der Gewöhnung des Auges an die Prismen an Spannkraft verlieren und daher mit der Zeit abschlaffen können. 

Dann wird der Einsatz von immer neuen und stärkeren Prismen erforderlich.

In diesen Fällen empfiehlt die IVBV letztendlich eine Operation an den Augenmuskeln, die zur Behebung aller Leiden und zur optimalen Winkelstellung der Augen führen soll. Eventuelle normale Sehstörungen, die nichts mit der Winkelfehlstellung zu tun haben, können demnach durch das Tragen einer herkömmlichen Brille beseitigt werden.

Es gilt Vorteile und Nachteile objektiv abzuwägen.

 

Fazit:

Kinder und vor allem Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche sollten nicht unter einer Sehstörung leiden müssen, da diese Leistung und Wohlbefinden stark beeinträchtigt.

Deshalb empfehlen wir eine Augenuntersuchung, sowie optimale Voraussetzungen zum Arbeiten. Der Einsatz von Brillen mit integrierten Prismen ist fraglich, kann jedoch, nach Erfahrungsberichten zu schließen, zur Beseitigung von Beschwerden, die durch die Augen verursacht werden, führen und das Problem Sehstörung beheben.

Beschwerdenfreies Sehen ist die absolute Voraussetzung für normales Lesen und Schreiben.

Wir empfehlen Ihnen beide Arten der Augenuntersuchung, die herkömmliche auf Kurz– und Weitsichtigkeit, sowie die Untersuchung auf eine Winkelfehlstellung der Linsen. Diese können Sie bei speziell dafür ausgebildeten Augenärzten und Optikern durchführen lassen.

Kontaktadresse: Geschäftsstelle der IVBV
Albrechtstraße 5
D-65549 Limburg
Telefon: +49 / (0)6431 / 28 89 90
Telefax: +49 / (0)6431 / 28 89 91

Hyperlink: www.ivbv.org
E-Mail: IVBVmail@t-online.de

Quellen

Wolf Dieter Schäfer und Uve Veltmann. 
„Legasthenie und okular bedingte Lesestörungen“. BVKJ, Kinder – und Jugendarzt.  34.JG. (2003) Nr. 5.

Guntram Kommerell. 
„Prismenkorrektion der sog. Winkelfehlsichtigkeit bei Legasthenie?“ BVKJ, Kinder – und Jugendarzt.  34.JG. (2003) Nr. 5.

www.IVBV.org (Juli 2003)


Das Hören
In der Regel merken Sie schon, ob Ihr Kind gut hört oder nicht. Um sicher zu gehen, lassen sie die Hörfähigkeit Ihres Kindes vom Spezialisten prüfen. Bei der Lese-Rechtschreibschwäche hören die Kinder die Buchstaben oft nicht, weil diese nicht fest genug im Lese-Rechtschreibgedächtnis verankert sind.