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Konzentrationsstörungen bei Kindern

Liebe Eltern,

herzlich Willkommen auf unserer Infoseite.

In der Kennedy-Schule für Nachhilfe und Kurse in Lese-Rechtschreibtraining und Rechentraining machten wir immer wieder folgende Beobachtungen: Viele Kinder litten nicht nur unter einer Lese-Rechtschreibschwäche und/oder einer Rechenschwäche, sondern hatten auch massive Schwierigkeiten, sich überhaupt konzentrieren zu können.

Also entschlossen wir uns, das Thema Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität (ADS) mit interessierten Eltern in einer Reihe von Abendveranstaltungen in der Kennedy-Schule durchzuführen.

Zu diesem Zweck lud ich Mitglieder der ADS Elterninitiative Tuttlingen ein.

Ihr


Joseph Kennedy

 


Lesen Sie nun die Berichterstattung des Newsletters der Kennedy-Schule 
„Insider Lerntipps“ Ausgabe Nr. 3 2002.

Liebe Eltern,

ADS ist leider immer noch ein Thema, das in der Öffentlichkeit sehr kontrovers diskutiert wird.

Um zu begreifen, was ADS ist, braucht man detaillierte Informationen über diese Aufmerksamkeitsstörung.

Aufgrund der großen Betroffenheit vieler Familien, die informiert werden möchten, will die Kennedy Schule diese Information möglichst objektiv und sachlich weitergeben!  

Unser Elternabend am 10.Juni hatte folgendes Thema:

Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom - was ist das?

Referenten waren:

Frau Elke Hönig, 
Mitbegründerin der ADS Elterninitiative Tuttlingen

Frau Karin Mink, 
Lehrkraft an der Kennedy-Schule.

Beide Frauen sind Betroffene, da sie selber Kinder mit diagnostiziertem ADS haben. Es war für alle Teilnehmer sehr bewegend, zu erfahren, welche großen Schwierigkeiten die beiden Mütter mit ihren Kindern hatten. 

Anschließend folgte eine intensive Diskussion, bei der einige Eltern über sehr ähnliche Situationen innerhalb ihrer Familie berichteten:

Folgende Auswirkungen wurden von den Eltern genannt:
Das Kind:
  • Vergisst seine Schulutensilien zu Hause oder in der Schule
  • Weiß nie, was für Hausaufgaben auf sind
  • Vergisst den Lehrstoff vom Vortag
  • Ist unkonzentriert im Unterricht
  • Wirkt oft geistig abwesend
  • Vergisst Änderungen des Stundenplans
  • Fühlt sich vom Lehrer ungerecht behandelt
  • Plappert ständig während des Unterrichts
  • Ist aggressiv im Umgang mit seinen Klassenkameraden
  • Ist ein Klassenkasper
  • Träumt während des Unterrichts vor sich hin
  • Schultasche ist ein Chaos
Hausaufgabenproblematik:
  • Weiß nicht, welche Hausaufgaben auf sind
  • Will seine Hausaufgaben nicht machen
  • Braucht den ganzen Nachmittag für ein paar Aufgaben
  • Hausaufgabensituation gleicht einem Tauziehen zwischen Mutter-Kind
  • Ist ständig abgelenkt durch Kleinigkeiten
  • Findet keinen Anfang bei den Hausaufgaben
  • Gedanken schweifen immer wieder ab
Unterbrechungen bei den Hausaufgaben:
  • Sucht Gründe, die Hausaufgaben immer wieder zu unterbrechen (trinken, WC, usw.) 
  • Mutter muss bei den Hausaufgaben immer neben dem Kind sitzen.
Allgemeine Auswirkungen in der Familie
  • Unruhe am Esstisch, keine altersgemäßen Tischmanieren
  • Hört scheinbar nie zu
  • Geringe Frustrationsgrenze
  • Möchte immer der Gewinner sein
  • Spiele, bei denen es Verlierer gibt, sind fast unmöglich
  • Kann keine Kritik ertragen
  • Möchte die Aufmerksamkeit immer auf sich lenken
  • Plappert ohne Punkt und Komma
  • Anziehen und fertig machen für die Schule fast unmöglich
  • Abendlicher Ablauf im Badezimmer katastrophal
  • Schrecklich unordentliches Zimmer
  • Verliert ständig irgendwelche Gegenstände
  • Vergisst ständig irgendetwas
  • Möchte keinerlei Pflichten übernehmen
  • Kann sich nicht genug konzentrieren, um ein Buch zu lesen 
  • Kann aber stundenlang Computer spielen und fernsehen
  • Geht bei jeder Kleinigkeit in die Luft
  • Weint schnell
  • Fühlt sich sehr schnell ungerecht behandelt

Die Vor- und Nachteile der medikamentösen Begleitbehandlung wurden sehr sorgfältig und überlegt besprochen.

Fazit: 
Jeder muss sich selbst ein Bild machen und entscheiden, welche Maßnahmen er für sein Kind befürworten kann. Die Beratung, durch einen auf diesem Gebiet fachkundigen Arzt, ist unerlässlich.

Um den Eltern noch mehr Informationen an die Hand zu geben, organisierte die Kennedy-Schule zusammen mit dem Kinder- und Jugenddorf Tuttlingen und der ADS Elterninitiative Tuttlingen einen Fachvortrag mit Frau Cordula Neuhaus, Dipl. Psychologin/ Dipl. Heilpädagogin, am 19. Juni im Kinderdorf Tuttlingen. Frau Neuhaus arbeitet seit über 20 Jahren mit ADS Kindern und Jugendlichen.

Thema des Abends war: ADS bei Kindern und Jugendlichen

Fazit des Vortrages mit anschließender Diskussion:

Mediziner und Psychologen sind heutzutage in der Lage, das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom systematisch und fachkundig zu behandeln. Die Kritik über die langfristigen Auswirkungen der medizinischen Begleitbehandlung hat sich bisher als haltlos erwiesen.

Es gilt dennoch die Devise: Offene, aufgeschlossene Fragen an die Fachleute zu stellen. Der Kunde, bzw. der Patient ist König!

Bei all diesen Punkten kann man sich leicht vorstellen, wie schwierig sich das Familienleben gestalten kann. Es kommen eben häufig zusätzliche Probleme wie die Lese-Rechtschreibschwäche und Rechenschwäche hinzu.